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Lach dich frei. Lach dich selbstbewusst. Lach dich glücklich.

Vom Herzen lachen

Vom Herzen lachen

 

Wir alle wollen es, und machen es trotzdem zu wenig: lachen.

Das Lachen der Kinder

Kinder lachen 400 Mal pro Tag! Erwachsene nur 17 Mal. Wenn überhaupt.

Ich gebe zu: 400 Mal am Tag zu lachen ist viel. Es würde keine Zeit mehr für andere Dinge bleiben, wie aufräumen, schminken, schimpfen, arbeiten, Rechnungen bezahlen, sich sorgen, planen, waschen und unglücklich sein 😉

Schreien statt lachen - Diana Lüchem

Schreien statt lachen – Diana Lüchem

Wenn ich mir vorstelle: 400 Mal am Tag lachen! Verdammter Mist. Es wäre echt grandios.

Je mehr ich darüber nachdenke, umso klarer erinnere ich mich an früher.

Die Erinnerungen machen mich traurig

Wo ist dieses reine, unschuldige, grundlose Lachen geblieben?

Was ist aus dem einnehmenden Feuer der Freude geworden?

Wie ist es möglich, dass Pflichten und Ernst sich so breitgemacht haben, dass nur noch die Sehnsucht nach der verlorenen Freude und dem Lachen spürbar ist, aber kaum noch die Freude selbst?

Wie habe ich es zugelassen, dass das Lachen nur noch kurz aufflammt und gleich ausgeht, wie eine Kerze im Wind?

Die Erinnerungen bringen mich auch zum Lachen

Ich erinnere mich als damals meine Freundin und ich über irgendeine Dummheit so gelacht haben, dass wir gar nicht mehr aufhören konnten. Irgendwann wussten wir nicht einmal mehr worüber wir lachten. Und lachten auch wieder darüber, dass wir vergessen hatten worüber wir lachten.

Wie albern. Wie schön!

Ich erinnere mich noch an das Spielen: völlig verwandelt in der Rolle, in der ich gerade war, vollständig absorbiert vom eigenen Tun, vollkommen Eins mit dem Sein. (Wissenschaftlich nennt man das Flow.)

Ich erinnere mich an die Schatzsuche und das Abenteuer in der Schreinerei meines Onkels. Als er uns Kinder rief bevor er die Werkstatt aufräumen wollte. Welche Freude über die Schätze, die wir hier finden konnten! Bauklötzchen in allen möglichen Formen und Größen. Wahre Schätze, die die Fantasie nur so befeuerten. (Später kaufte ich für meine eigenen Kinder Bauklötzchen für sauteures Geld!)

Ich erinnere mich an die Bäume in den Gärten der Nachbarn. Die Herausforderung die Bäume zu erklimmen. Den Weg suchen, abschätzen, sich überwinden und noch höher wollen.

Ich erinnere mich als wir Kinder uns heimlich um 3.00 Uhr morgens im Sommer in der Straße trafen, um das Erwachen der Stadt und den Aufgang der Sonne zu bewundern. Und an das Gefühl von Heldentum.

Ich erinnere mich an Sehnsüchte, Träume und grenzenlose Abenteuer…

Im Kopf. Im Herzen. Im Sein.

Wo sind sie geblieben?

Lachen ist ein Wunder

Lachendes Kind

Lachendes Kind

Das Lachen ist ein kostenloses und angeborenes Heilmittel, liest man im Internet. (Am Ende findest du einige Links, DVD und Buch Empfehlungen.)

Lachen macht fröhlich.

Lachen wirkt anziehend.

Lachen öffnet Herzen.

Lachen verbindet Menschen.

Lachen ist ein Wunder.

Ich glaube an die Kraft der Freude

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. (Aus der Bibel)

 An dieser Stelle glaube ich.

Ich glaube an die Kraft des Lachens.

Ich glaube an das Lachen, das vom Herzen kommt.

Ich glaube an die Kraft der Freude.

Ich glaube an das persönliche Wachstum und die heilende Wirkung durch erlebte Freude. Lachen ist dessen Ausdruck und Motor gleichzeitig.

Freude und Lachen sind Tugenden, die uns den Himmel näher bringen.

Ich bin so schrecklich erwachsen geworden. Du auch?

Kinder lachen viel. Sehr viel. Erwachsene tun es kaum.

Vieles in meiner Kindheit war nicht schön. Und ich will nicht wieder Kind sein. Einen Teil meiner Kindheit verbrachte ich in einer Diktatur. In meiner Herkunftsfamilie waren Disziplin, Fleiß, Perfektion und schulische Höchstleistungen selbstverständlich.

Meine Kindheit war oft alles andere als lustig.

Und trotzdem zeigte sich immer wieder die unverwüstliche innere kindliche bzw. jugendliche lebendige Freude, die einfach alles mit dem Lachen übertönte und überstrahlte.

unverwüstliches Lachen

Unverwüstliches Lachen – „(c) Can Stock Photo / JackF

Die Freude und das Lachen zurückholen.

Es gibt gewisse Tätigkeiten, die mich – auch heute noch – zurück in diesen „kindlich-gesunden-freudigen“ Zustand bringen. Wenn ich kreativ bin und etwas schaffe (malen, nähen…). Oder wenn ich tanze. Mich zu den Rhythmen der Musik zu bewegen, verwandelt mich.

Dann werde ich so lebendig!

Zufrieden.

Im Fluss. Im Flow.

Eins mit mir und mit der Welt.

Was bringt dich zum Lachen bzw. wann bist du im Flow?

Lachen und Freude. Im Flow sein

Lachen und Freude. Im Flow sein

Der Weg in die Freude ist für jeden unterschiedlich.

  1. Wann hast du das letzte Mal gelacht?
  2. Wie oft lachst du?
  3. Mit wem lachst du am besten? Wo?
  4. Warum lachst du nicht mehr (so oft)?
  5. Was müsste passieren, damit du wieder öfters lachst?
  6. Hättest du Lust wieder zu lachen?
  7. Wartest du auf Gelegenheiten zu lachen oder suchst du aktiv nach solchen?
  8. Wie geht es dir ohne lachen?
  9. Wie geht es dir, wenn du lachst?
  10. Wann bzw. bei welchen Tätigkeiten kommst du ins Flow?
  11. Wie oft machst du diese Tätigkeiten?
  12. Warum machst du sie nicht öfters?
  13. Wie kannst du sie wieder öfters in dein Leben integrieren?

Adler statt Huhn. Ein Perspektivenwechsel zum Entspannen

Was wäre, wenn wir lachen würden statt uns zu ärgern?

Filmgeschichten: die Protagonisten haben Schwierigkeiten und Verwicklungen, die ihnen Probleme und Sorgen bereiten.

Sie leiden.

Die Zuschauer lachen.

Hmm…

Wo kommt das her? Liegt es an der Perspektive, am Blickwinkel?

Das habe ich mir vorgeknüpft und einen Selbsttest gemacht.

Ich habe mir verschiedene Situationen angeschaut, in denen es für mich nix zu Lachen gab: z.B. Streit mit meinem Partner (der Huhn-Zustand).

Huhn

Huhn – (c) Can Stock Photo / meepoohyaphoto

Diese Situationen habe ich versucht „von außen“, aus der Vogelperspektive anzuschauen. Oder mir vorgestellt, wir spielten in einem Film (die Adler Perspektive).

Wie sehen wir aus der Ferne aus? Wie wirken wir in dieser Situation?

Dann musste ich lachen! Zumindest schmunzeln. Irgendwie kindisch wirkt das Ganze! Vieles kann man nicht mehr ernst nehmen: es wirkt einfacher und sogar komisch.

Versuche es auch. Es lohnt sich mal die Perspektive zu wechseln oder die Dinge aus der Distanz zu betrachten. Und sich zu fragen: Wo ist die Komik?

Willst du ein Adler oder lieber ein Huhn sein?

Adler

Adler (c) Can Stock Photo / juanjo39

Das Lachen selbst in die Hand nehmen – Lach-Yoga

Lachyoga? Lach-Yoga?

Das sind keine besonders lustigen Körperstellungen, sondern es geht um grundloses Lachen. Es ist erst künstlich, weil man es bewusst versucht, geht aber dann in ein natürliches Lachen über.

Ich möchte es dir empfehlen. Dazu gibt es zahlreiche Literatur und Kurse. Es ist eine spannende Entdeckungsreise, die sich lohnt.

Tue so als ob – eine Übung (nicht nur aus dem Lachyoga)

Stelle dich vor einem Spiegel.

  1. Auch wenn es dir gar nicht nach Lachen ist, „mache“ mit deinem Mund ein Lachen. Spüre was mit deiner Gesichtsmuskulatur passiert, wie sich die Muskeln lockern, welche Auswirkung es auf deinen ganzen Körper hat, auf deine Empfindungen.

Lass wieder los.

Und mache es wieder: lachen (4-5 Sekunden), loslassen… lachen – loslassen…

Mache es mehrmals.

  1. Jetzt versuche auch mit den Augen zu lachen. Wie?
Lachende Augen

Lachende Augen

Stell dir einfach vor, wie es ist, wenn du so viel lachst, dass sogar deine Augen lachen. Wenn es nicht auf Anhieb klappt, macht es nichts.

Probiere es einfach immer wieder.

  1. Welche Wirkung macht es auf dich, wenn du dich anschaust:
  • Wenn du ernst bist?
  • Wenn du lachst?

Du kommst dir vielleicht albern vor? Das macht nichts. Je mehr du übst, umso mehr wirst du dich daran gewöhnen.

Und, umso mehr wirst es dir gefallen! ACHTUNG: Gewöhnungsgefahr!

  1. Nimm jetzt die Stimme Lache laut. Du kannst Laute dazu machen: hi-hi-hi oder ha-ha-ha. Und jedes Mal presst du ein bisschen Luft mit dem Bauch heraus.

Es geht nicht darum, dass du schön oder echt lachst. Es geht darum, dass du es einfach tust. So als ob du etwas sehr Lustiges gesehen oder gehört hättest.

Und macht den Mund dabei schön auf.

Es ist erst mal egal, dass du „nur“ so tust als ob du wirklich lachen würdest. Die positive Wirkung hast du trotzdem.

Außerdem ist das „so tun als ob“ eine Art Verführung, um es dann tatsächlich so zu tun.

Verführe dich also selbst zum (echten) Lachen.

Warte nicht auf Gelegenheiten, sondern schaffe sie dir selbst.

Mache die Übung mindestens 4-5 Mal täglich und 4 Wochen lang. Erst dann kannst du die positiven Veränderungen nachhaltig in deinen Alltag integrieren.

Deine Diana

Lachen - Diana Lüchem

Lachen – Diana Lüchem

Hier eine kurze Zusammenfassung aus dem Internet:

  • Lachen massiert unsere inneren Organe, macht munter, indem es den Kreislauf ankurbelt.
  • Lachen vermindert Stress und entspannt.
  • Beim Lachen produzieren wir Schmerzmildernde und entzündungshemmende Stoffe, wichtige Hormone bringen wir ins Gleichgewicht.
  • Lachen stärkt unser Immunsystem, es ist eine super Massage für die Gesichts- und Bauchmuskulatur, reguliert die Blutwerte.
  • Lachen ist gut gegen Depressionen, steigert unser Selbstbewusstsein.

Links

https://www.welt.de/wissenschaft/article876622/Warum-Lachen-gesund-und-gluecklich-macht.html

https://www.palverlag.de/Heilkraft-des-Lachens.html

http://www.viversum.de/online-magazin/lachen-ist-gesund

https://www.vigo.de/de/vorbeugen/wissen_1/psychologie/lachen/lachen_ist_gesund.html

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