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Selbstbewusstsein stärken - Tipps einer Hypnotiseurin und MEntaistin-Juliet

Selbstbewusstsein stärken – Tipps von Juliet Arndt, Hypnotiseurin und Mentalistin

Diana: Schön, dass du da bist.

Ich möchte euch Juliet Arndt vorstellen: Hypnotherapeutin und Hypnotiseurin und arbeitet in München. Und in letzter Zeit zu bewundern in vielen Shows. In privaten Shows und auch im Fernsehen warst du, bei RTL.

Juliet: Genau.

Diana: Genau. Deutschland sucht das Supertalent. Und was mich an dir fasziniert hat, Juliet, ist deine Souveränität im Fernsehen, bei den Shows. Du machst so einen total selbstbewussten Eindruck…

Juliet: Danke

Diana: …obwohl ich mir vorstellen kann, dass es nicht leicht ist, vor so vielen Menschen zu agieren. Also nicht nur, dass es so viele Menschen sind. Du machst Hypnose mit Menschen. D. h. es gibt noch zusätzliche Unbekannte (Faktoren), Dinge, die unvorhergesehen passieren können.

Warst du schon immer so selbstbewusst?

Juliet: …mmm…Immer? Nein. Aber ich glaub‘ ich habe mich zu einer selbstbewussten Person entwickelt. Weil,…ich kam mit elf Jahren nach Deutschland, und wenn man kein Deutsch spricht, dann ist man automatisch zurückhaltend.

Ich habe nur gesprochen als Kind, wenn ich mir sicher war, dass die Antwort richtig ist. Aber irgendwann habe ich mich entscheiden, dass ich mich weiter entwickeln sollte.

Und ich habe verschiedene Techniken gelernt wie man es lernen könnte, selbstbewusster zu werden.

Diana: Und bei dir kann man es sich gar nicht vorstellen, dass du zurückhaltend warst und dich nicht getraut hattest zu sprechen…

Würdest du…ein paar Tricks verraten, wie machst du das…oder wie hast du es gelernt?…diese Weiterentwicklung und selbstbewusster zu werden?

Juliet: also,…ich komme aus einer Familie, die Hypnose beherrscht. Meine Oma war schon Hypnotiseurin, mein Vater beherrscht Hypnose, und meine Familie hat mich natürlich aufgebaut und mir viele Techniken verraten. Meine Oma hat mir den hypnotischen Anker verraten.

Wenn man sich selbst konditioniert, z. B. wenn ich jedes Mal an etwas gaaanz besonderes denke, zum Beispiel an alles, was mir wichtig ist, stelle ich mir einen Kreis vor.

Mein Kreis ist grün. Also jeder soll sich einen Kreis vorstellen.

Stellt euch jetzt auch eure Lieblingsfarbe vor. Und stellt euch einen Kreis vor. Und in diesem Kreis packen wir jetzt alles hinein, was wichtig für DICH ist. Bei mir ist es zum Beispiel meine Familie, meine Mutter, mein Vater, mein Bruder,….education,…meine Shows, meine Visionen…Es ist alles in diesem Kreis drinnen.

Und jedes Mal, wenn ich diese zwei Finger zusammendrücke, stelle ich mir meinen grünen Kreis vor (Anm.: Juliet schließt Daumen und Zeigefinger).

Diana: Und muss es grün sein, für alle? Oder..

Juliet: nein,..also…

Diana: Die Form ist vorgegeben, es sollte ein Kreis sein…aber die Farbe?

Juliet: Die Farbe ist frei wählbar…und es muss kein Kreis sein, es müssen auch nicht diese zwei Finger sein…Man könnte seinen Lieblingsstein in die Hand nehmen, seinen Lieblingsring, …etwas was immer bei dir ist.

Diana: Es klingt so nach einer…Schatztruhe.

Juliet: Genau…

Diana: Eine Schatztruhe, die man immer bei sich trägt.

Juliet: Genau so ist es auch. Die eigene Schatztruhe, die du immer bei dir hast, und jedes Mal, wenn du diese negative Energie spürst. Zum Beispiel, es fängt an dich zu schütteln, …du hast extreme Angst, auf die Bühne zu gehen, dann stellst du dir deinen Kreis vor. Und warum du das eigentlich machst.

Und dann sagst du dir selbst: „Die Energie, die ich jetzt spüre, ist Aufregung. Und diese Energie wandle ich in Exitment um.“

Wenn du dich darauf freust, dann kannst du diese negative Energie in etwas positives umwandeln.

Diana: Also du meinst, wenn du aufgeregt bist, …

Juliet: Hmmm.

Diana: …das ist für die meisten so…Lampenfieber….

Juliet: Ja…

Diana: …es fühlt sich erst mal unangenehm an…

Juliet: Ja, genau…

Diana: Also dieses unangenehme Gefühl…wandelst du…

Juliet: …in positives Gefühl um,…mit diesem hypnotischem Anker.

Diana: OK.

Juliet. Ich stelle mir meinen Kreis vor. Alles, was wichtig für mich ist. Ich weiß dann warum ich es tue, warum ich diese Angst überwinde. Ich nehme dieses Gefühl wahr, es ist normal, das ich jetzt Lampenfieber spüre. Und dann sage ich: Dieses Gefühl von Lampenfieber wandle ich jetzt in ein positives Gefühl um.

Und dann gehe ich auf die Bühne mit der positiven Energie und stelle mir dann vor, dass meine Oma, meine ganze Familie hinter mir steht. Ich bin nie alleine auf der Bühne.

Diana: OK. Wunderbar. Und kann man das,…die meisten, die dieses Video anschauen werden, gehen wahrscheinlich nicht auf die Bühne. Kann man das auch irgendwie für den Alltag umwandeln, anpassen,…als Technik?

Juliet: Natürlich. Zum Beispiel, wenn du einen Test schreibst, wenn du zum Vorstellungsgespräch gehst: die selbe Technik!

Je öfter wir unsere Konditionierung benutzen, das ist der hypnotische Anker, desto selbstbewusster werden wir. Ich rate es also jedem auszuprobieren und diesen Anker zu stärken. Im Alltag z.B. bevor wir uns vorstellen , vielleicht in einer Gruppe, haben wir alle so ein Gefühl: „Mmm ich muss jetzt gleich sprechen“, …dann macht man den Anker, denkt an seine Vision, an seinen Anker, und dann spricht man.

Diana: Wunderbar. Vielen Dank, Juliet.

Juliet: Mmm.

Diana: Aah, hast du, …erlebst du heutzutage, nachdem du diese Arbeit an dir selbst…getan hast…diese Technik beherrscht…Erlebst du trotzdem, hast du trotzdem Tage und Momente, wo du dich nicht selbstbewusst fühlst?

Juliet: Auf jeden Fall. Es kommen immer wieder Momente, wo du dir unsicher bist… vielleicht…ich mache ja Experimente, psychologische Experimente.

Diana: Was machst Du? Willst du was verraten?

Juliet: In meiner Show gehst es um Hypnose und magische Experimente, wie das Gedanken lesen. Und natürlich kann immer etwas schiefgehen. Und es kann immer sein, dass ich mir nicht sicher bin. Und da, muss ich wieder in mich hinein gehen, meinen Anker machen,…und an mich selbst glauben.

Manchmal ist es natürlich auch so, dass etwas einfach nicht klappt. Dass es kein guter Tag ist. Oder ich suche die falsche Person aus. Die Person ist nicht zu hypnotisieren. Es ist OK so. Jeder Mensch muss Fehler machen. Weil nur aus Fehlern lernen wir.

Wenn ich Fehler zulasse, dann ist auch meine Show authentischer. Deswegen, ich liebe Fehler. Jedes Mal wenn ich Fehler mache, dann sage ich: Gut gemacht! Jetzt hast du etwas gelernt. Mach‘ das Beste draus.

Diana: Das ist eine tolle Sache, wenn man soweit ist, sagen zu können: „Fehler sind wichtig.“ Oder…

Juliet: Sehr wichtig.

Diana: …“Ich lerne aus Fehlern.“ Und du hast sogar gesagt: „Ich liebe Fehler.“

Juliet: Ich liebe Fehler, ja. Weil, wenn man keine Fehler macht, wenn man keine Feinde im Leben hat, dann lebt man viel zu vorsichtig, und dann wächst man über die Ängste nicht heraus.

Es ist wichtig Fehler zu machen. Es ist wichtig für eine Sache auf zu stehen,. Und sich nach vorne zu treiben.

Diana: OK, Juliet. Bevor wir abschließen, …mmm… hast du eine Empfehlung für eine, sage ich mal, kleine Übung, die man im Alltag machen könnte, um selbstbewusster zu werden?

Juliet: …mmm,…Eine einfache Übung, die wir machen könnten? Ja! Zum Beispiel das Smalltalk üben. Das ist die einfachste Übung, die man machen könnte.

Zum Beispiel: Man geht in eine Bäckerei, in einen Laden, und wenn man in der Schlange steht, versucht Menschen Komplimente zu geben. Ein Smalltalk anzufangen. Dir könnte ich zum Beispiel sagen: „Oh, ich mag deine Jacke…in Rosa.“

Also, in Amerika ist es zum Beispiel gang und gäbe, dass Menschen sehr viel Smalltalk machen. Und in dem Smalltalk überwinden wir uns auch selbst, unsere Angst mit jemandem zu sprechen.

Diana: Und natürlich, ich kann mir vorstellen, wenn man ein Kompliment macht, …die meisten Menschen reagieren wahrscheinlich eher  freundlich drauf,…

Juliet: Ja, natürlich. Auf jeden Fall. Also, wenn du jetzt in der Bäckerei wärst, und jemand dir sagen würde: „Oh, mir gefällt deine Jacke….sehr sehr cool. Steht dir.“….

Diana: Aber, wie ist es…kommt es nicht manchmal falsch an? Man muss es wahrscheinlich ehrlich meinen.

Juliet: Das muss man auf jeden Fall ehrlich meinen. Also ich würde jetzt nicht nur Smalltalk machen um Smalltalk zu machen, sondern gehe in dich hinein..

Diana: Also es klingt so für mich: etwas finden, was mir tatsächlich gefällt, was mich anspricht, …

Juliet: Genau.

Diana:…mmm…also ehrlich sein, und dann sich trauen es auszusprechen.

Juliet: Genau.

Diana: Also es nicht nur für sich behalten, sondern das Geheimnis…

Juliet: Genau so ist es..

Diana: …sondern es aussprechen.

Juliet: Genau. Und damit überwindest du deine Angst zu sprechen.

Diana: Und dann, wenn die positive Reaktion von den Menschen kommt, dann ist es auch so, dass es wieder Mut macht,…

Juliet: Absolut

Diana:…das zu wiederholen.

Juliet: Ja.

Diana: Und noch eine letzte Frage habe ich jetzt an dich

Juliet: Ja?

Diana: Was machst du, was würdest du empfehlen, wenn …an Menschen, die …passiert uns allen wahrscheinlich mal immer wieder…nehmen uns etwas vor, möchten was erreichen, etwas lernen oder wie auch immer.…Und dann kommen die Zweifel: und dann ist vielleicht keine Lust, keine Energie, man fragst sich vielleicht: Soll ich das weiter machen?

Was würdest du Menschen in solchen Fällen empfehlen?

Juliet: Wir alle kreieren unsere eigene Realität. Und wir alle können Experten werden. Ich glaube, dass jeder von uns eine besondere Gabe hat. Nur diese Gabe wird dir nicht einfach so gegeben. Du musst daran arbeiten.

Als ich mit meiner Show angefangen habe, und meine Show in kleinen Theater gespielt habe, natürlich habe ich sehr viele kleine Fehler gemacht,…und natürlich hatte ich da Tage, wo ich gezweifelt habe. Ich hatte mir gedacht, ich weiß nicht, ob ich das mit der Therapie verbinden kann, ich weiß nicht, ob es überhaupt das Richtige ist, ob ich irgendwann von irgendeiner großen Firma gebucht werde.

Aber, wenn man eine Sache 10 000 Stunden lang macht, und das sagen viele Experten, wird man zum Experten. Deswegen, gib niemals auf, arbeite an dir selbst, und erlaube es dir Fehler zu machen.

Alles kommt, wie du es dir vorstellst. Du kreierst dich selbst. Erlaube dir Zeit, entwickle dich und alles wird zu dir kommen, wie du es dir vorstellst.

Diana: Also nicht aufgeben, mmm, ist dein Tipp. Sich Zeit nehmen, und…

Juliet: Genau

Diana: …und üben, sich über die Fehler freuen,…

Juliet: Ja.

Diana: …weil man daraus lernen kann…

Juliet: …und über dich selbst lachen. Ich glaube, mit Humor kannst du so viel erreichen!

Und für die ganz Tapferen von euch, ein Tipp. Wenn ihr wirklich in dieser Weiterentwicklung weiterkommen wollt, traut euch mal für 30 Sekunden in der Bäckerei euch hin zu legen. Und wen euch Menschen fragen…

Diana: Wie, auf den Boden legen?

Juliet: Und wenn Menschen dich fragen: „Was machst du da?“

Dann sage: „Ich mache ein Experiment. Ich möchte meine Angst überwinden.“

Und dann stehst du einfach auf, und sagst: „Das war sehr schön. Ich habe meine Angst überwunden. Und jetzt werde ich mich alles trauen.“

Diana: Ja, super. Aber macht das bitte nicht, wenn die Bäckerei zu voll ist. Da besteht die Gefahr, dass jemand…

Juliet: …auf dich tritt.

Diana: …ja, auf dich tritt…OK, Juliet. Vielen herzlichen Dank für deine Tipps.

Juliet: Danke auch

Diana: Und euch viel Spaß beim Umsetzten der Ratschläge von Juliet, Hypnotiseurin und Mentalistin aus München

Juliet: Danke. Bye-bye!

Diana: Tschüüüß!

Juliet: Ciao!

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