Was will ich wirklich? Anleitung, um es heraus zu finden

WAS WILL ICH WIRKLICH? UND WIE FINDE ICH ES HERAUS? – Anleitung

Mach doch endlich, was du wirklich willst!

Eine Anleitung in mehreren Schritten

Kennst du das:

  • Du willst dich selbständig machen, weißt aber nicht genau, was du wirklich willst
  • Du bist bereits eine Weile im Business, aber so richtig rund läuft es nicht, obwohl
    • du schon alle möglichen Marketing-Strategien gelernt hast
    • du Kurse gebucht hast über Instagram, Pinterest und Facebook
    • du weißt wie man Reichweite aufbaut und auch wie man Email-Marketing macht
    • du auch umwerfende Verkaufstexte schreiben kannst
  • Es plagen dich Zweifel, ob es Sinn macht, was du machst
  • Du hast viele Ideen, aber die verwirfst du in regelmäßigen Abständen
  • deine Angebote sind schwammig und unklar

⇒Kurz gefasst…du kommst nicht weiter, denn du musst dir erst klar werden: Was will ich wirklich?

Drei radikal wichtige Gründe, warum du unbedingt das tun musst, was du wirklich willst!

1. Damit du gesund und glücklich bist, musst du das tun, was du WIRKLICH willst!

Das zu tun, was du wirklich willst, ist essenziell und existenziell. Ansonsten geht es eine Weile gut, aber die Rechnung kommt eher früh als später mit allen negativen Folgen – psychisch:

  • Frust, Demotivation, innere Leere
  • Depression, Burnout
  • Psychosomatische Krankheiten
  • Verstärktes Suchtverhalten: Alkohol Drogen, Einkaufen, Essen etc.

2. Damit du erfolgreich bist, musst du das tun, was du WIRKLICH willst!

Wenn du Selbständige/r oder Unternehmer/in bist, willst du langfristig Erfolg haben.
Dann musst du

  • klar
  • motiviert
  • ideenreich
  • selbstbewusst und
  • energiegeladen

bleiben.
Die Voraussetzung dafür ist, dass du das tust, was du wirklich willst – aus tiefsten Herzen!

3. Damit es allen anderen gut geht, musst du das tun, was du WIRKLICH willst!

Nur wenn es dir gut geht, kann es auch deinen Nächsten gut gehen:

  • deinen Liebsten,
    • weil du dann sicherlich anders drauf bist zu deinem Partner, deinen Kindern und deinen Eltern
  • deinem Arbeitgeber,
    • weil du dann motivierter arbeitest und weniger krank bist
  • deinen Kunden und Klienten
    • weil du eine bessere Leistung bringst
  • den Krankenkassen –
    • weil du gesünder bist
  • den Menschen, denen du begegnest,
    • weil auch flüchtige Begegnungen mit glücklichen und fröhlichen Menschen auf uns abfärbt

Fazit: Es ist deine Verantwortung und deine Pflicht, das zu tun, was du wirklich willst!

Worum geht es bei „Mach doch was du wirklich willst“?

Es geht nicht darum, dass du

  • jeder kleinen Laune nach gehst
  • wie ein Rad im Wind dein Leben nach den Alltags-Gelüsten ausrichtest
  • alle Pflichten über Bord wirfst und aussteigst

Es geht hier um die „Größeren“ Dinge.

Die Frage „Was will ich WIRKLICH tun?“ braucht eine tiefe Antwort aus dem Herzen. Es geht darum heraus zu finden,

  • was dich in deinem Kern antreibt, motiviert und erfüllt
  • was verleiht deinem Leben einen Sinn
  • was sind deine Werte
  • was sind deine besonderen Vorlieben und Abneigungen, die dich zu der Person machen, die du bist

Diese 5 Fehler solltest du unbedingt vermeiden, wenn du deine Antwort auf die Frage „Was will ich wirklich?“ suchst.

Viele machen den Fehler, dass sie im Außen suchen. Diesen fatalen Fehler habe ich selbst über viele Jahre gemacht. Er ist in zweifacher Hinsicht fatal:

  1. weil er dich nicht zur Antwort führt – nie und niemals!
  2. weil er dir das Gefühl gibt, dass du etwas in dieser Richtung tust, und du dabei unendlich viel wertvolle Zeit und Energie verschwendest!

FEHLER 1: Sich 1001 Bücher und Ratgeber kaufen, und erst mal alles zum Thema lesen.
Was du stattdessen tun solltest: 

Lesen ist verboten!
Gehe erst in dich hinein, und schreibe auf, was du alles schon weißt und welche Meinung du darüber hast.

Lies die Bücher erst danach.

FEHLER 2: Kurse buchen, um noch etwas zu lernen.
Was du stattdessen tun solltest:

Ich bin eine Lernsüchtige und lernen hat einen extrem hohen Stellenwert für mich.

Aber Lernen ist auch eine Art Konsum, der uns „betäuben“ kann. Lernen kann zu einer Ausrede werden, um nicht etwas Eigenes zu kreieren, weil man noch mit lernen beschäftigt ist oder weil man noch etwas zu lernen hat. Das ist allerdings ein Fass ohne Boden!

Gehe erst in dich hinein, sortiere dein vorhandenes Wissen, suche nach deiner eigenen Meinung, und wenn du dir darüber klar bist, kannst du gezielt Kurse buchen. Du wirst feststellen, dass einiges von dem, was du davor noch an Kursen machen wolltest, mittlerweile uninteressant geworden ist.

FEHLER 3: Das Internet durchstöbern und schauen, was andere machen
Was du stattdessen tun solltest:.

Information ist extrem wichtig, jedoch überprüfe bitte, was deine Motivation ist, wenn du das nächste Mal ins Internet gehst:

    • Suchst du tatsächlich nach Infos?
    • Oder lenkst du dich einfach ab, weil du innerlich „schwimmst“?

FEHLER 4: Versuchen andere (Angebote) nachzumachen, weil sie gut funktionieren.
Was du stattdessen tun solltest:

Andere nachzumachen ist einfach „doof“, weil es nicht wirklich „deins“ ist.  Früher oder später wird es langweilig und anstrengend, und die „Luft“ wird dir ausgehen.

Außerdem wirst du nie so gut werden wie das Original.

FEHLER 5: Lange nachdenken, und (nur) im Kopf nach Ideen suchen.
Was du stattdessen tun solltest:

Denken, Planen, Analysieren sind unschlagbar bei manchen Vorhaben. Wenn du allerdings eine Antwort auf die Frage suchst: Was will ich machen?, solltest du so schnell wie möglich anders vorgehen.

Wie? Ich leite dich mit dieser Artikel-Reihe durch:-)

Ich kenne beide Seiten

Ich habe jahrelang nicht das gemacht, was ich wirklich wollte, sondern nur für das Geld gearbeitet: bis ich ausgelaugt, frustriert, demotiviert und depressiv wurde.

Ich kenne aus eigener schmerzvoller Erfahrung:

  • die Sehnsucht nach Selbstbestimmung
  • das lange Suchen
  • die Höhen und Tiefen
  • die innere Unruhe und
  • die trostlose innere Leere

Geld kann langfristig nicht motivieren!

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Geld nur bis zu einem gewissen Level motiviert. Wenn die finanziellen Bedürfnisse befriedigt sind, motiviert nur noch der Sinn der Arbeit!

Ich kenne auch die andere Seite, wenn man das tut, was man wirklich vom Herzen will, wenn man seiner Berufung folgt:

  • es fühlt sich leicht an
  • alles fügt sich wie selbstverständlich zusammen
  • man ist energiegeladen
  • motiviert und
  • braucht viel weniger von den dummen Dingen, die man sonst so aus Frust macht wie z.B. trinken, essen, einkaufen und konsumieren.

Auch wenn zwischendurch schwierige Phasen kommen, sind sie viel leichter zu überqueren, wenn du im Grunde das tust, was du wirklich willst.

Mit dieser Anleitung findest du heraus, was du wirklich willst.

Du findest hier eine Reihe von Artikeln zu einem Thema, mit einem kurzen Video und einem passenden Arbeitsblatt dazu. So kannst du Schritt für Schritt und in kleinen Häppchen arbeiten.

Mein Ziel ist nicht viel Information zu vermitteln, denn Infos hast du wahrscheinlich genug. Ich möchte dich in einem Suchprozess begleiten, so dass du tatsächlich ins Tun kommst und so deine Antwort findest.

Wenn du herausfinden willst, was du wirklich willst, musst du ins Tun kommen 🙂

Fazit: Mach doch das, was du wirklich willst, damit du

  • Spaß hast – an der Arbeit und im Leben
  • gesund bleibst – psychisch, seelisch und körperlich
  • es deinen Nächsten und deinen Liebsten gut geht
  • langfristig erfolgreich bist

Mach doch endlich was du willst!

Übung 1: „Was will ich wirklich?“ – Die Bestandsaufnahme 

Du fragst dich: Was will ich wirklich? Um es heraus zu finden, musst du dich auf eine innere Reise begeben.

Am besten beginnst du damit, dir Klarheit darüber zu verschaffen, wo du dich jetzt befindest: also, beginne mit einer Bestandsaufnahme. 

Die Arbeitsblätter erhälst du hier. Beantworte bitte alle Fragen schriftlich.

Schritt 1: Was will ich wirklich? – Auslöser

  1. Seit wann beschäftigt dich die Frage „Was will ich wirklich“?
  2. Gab es einen konkreten Auslöser?
  3. Warum beschäftigt dich die Frage?
  4. Hat sich die Fragestellung im Laufe der Zeit für dich geändert?

Schritt 2: Was will ich wirklich? Der IST-Zustand

  1. Zeichne einen großen Kreis.
  2. Teile ihn in „Tortenstücken“ – jedes Stück entspricht einem Bereich deines jetzigen Lebens – z.B. Arbeit, Familie, Eltern, Freunde, etc.
  3. Die Größe der einzelnen Bereiche entspricht der Zeit und der Energie, die sie einnehmen.
  4. Du kannst es entweder für einen typischen Tag machen oder für einer Woche. (Es ist keine Mathematik, mache es einfach nach Bauchgefühl, so wie es sich gerade richtig anfühlt. Morgen könnte das Tortendiagramm doch etwas anders ausfallen.)
  5. Schreibe in jedem Tortenstück auch die entsprechenden Prozente dazu (also wie viel Prozent deiner Zeit und deiner Energie wendest du dafür auf?)
  6. Wie erfüllend ist jeder Bereich für dich? Zu wie viel Prozent entspricht es deinem Wunsch? (Schreibe auch hier die entsprechenden Prozente auf (am besten in einer anderen Farbe).

Schritt 3: Was will ich wirklich? Der Wunsch-Zustand

  1. Zeichne wieder einen großen Kreis.
  2. Teile den Kreis nach deiner Wunschvorstellung auf:
    1. Welche Lebensbereiche gibt es und wie groß sind sie?
    2. Gehe bitte nach deinem Wunsch, und überlege nicht, ob das möglich und realistisch ist oder nicht!
  3. Schreibe auch her die Prozente auf.
  4. Warnung! Bitte keine 100&%-Angaben. !00% bedeutet „perfekt“, und die Perfektion gibt es im Leben nicht. Danach zu streben führt zu Stress und Frust, weil die Enttäuschung vorprogrammiert ist. 

Schritt 4: Vergleiche den IST -und den Wunsch-Zustand

  1. Betrachte beide Kreise (Tortendiagramme).
  2. Was löst es dir aus?
  3. Welche Gedanken?
  4. Welche Gefühle löst es aus?

Schritt 5: Überlege bitte: Was fehlt dir, in jedem dieser Bereiche, damit du den Wunsch-Zustand leben kannst?

  1. Die Antwort auf diese Frage ist nicht immer leicht und eindeutig, oder klar, versuch es jedoch zu beantworten.
  2. Schreibe bitte alles auf. Auch triviale Dinge! Sie sind manchmal doch sehr wichtig!

 

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Übung 2 – Warum tust du das, was du tust? 

Die Arbeitsblätter erhälst du hier in der kostenlosen Bibliothek.

Die Entscheidung: Wer hat eigentlich die Entscheidung getroffen, bei dem, was du tust?

  1. Wer hat dich bei der Entscheidung beeinflusst?
  • Eltern?
  • Freunde?
  • Trainer, Mentoren?
  • sonstige Personen?
  1. Wer steht hinter deinem Tun und würde sofort sagen: Super, dass du das so machst?
  2. Wer wäre dagegen?
  3. Zu wie viel Prozent ist der Grund dafür, dass du das tust, was du tust, dein persönlicher eigener Grund und zu wie viel ist es ein fremder Grund?
    • Anders gefragt: zu wie viel Prozent machst du es für dich und zu wie viel Prozent machst du es für jemand anderes?
  1. Wie wirkt das Ergebnis auf dich?
    • Was löst es aus an Gedanken und Gefühlen?
  2. Wenn der Prozentsatz sehr niedrig ist, warum tust du es dann?

Deine Ängste

  1. Was löst die Vorstellung aus, dass du es nicht mehr tun würdest?
    • Welche Gefühle?
    • Welche Gedanken?
  2. Was befürchtest du, dass passieren würde, wenn du es nicht tun würdest?
    • Antworte bitte unbedingt schriftlich.
    • Was wäre dann?
      • Antworte bitte
    • Und dann?
      • Stelle dir die Frage „und dann“ mehrmals hintereinander, insgesamt 5 mal – bis du bis zu deiner größten Angst durchdringst.
      • Denn meist, stecken Ängste dahinter.

Wenn wir Dinge tun, motiviert mehr durch die Anliegen der anderen als durch unsere eigenen Anliegen, stecken Ängste dahinter.

Große Ängste!

Meist geht es um Leben und Tod!

Wenn du allein mit dir arbeitest, wirst du wahrscheinlich nicht bis zu diesen massiven Ängsten durchdringen.

Aber in der Praxis mit Klienten zeigt es sich, dass so gut wie immer, uns ein Schutzmechanismus antreibt, um Dinge zu tun, die wir gar nicht wirklich wollen. Dieser Schutzmechanismus (es ist eine tiefe Angst), ist genetisch angelegt durch die Jahrtausende lange Evolution. Das Ziel ist zu sichern, dass wir von der Sippe nicht ausgeschlossen werden, und damit wir uns gut anpassen. Denn früher bedeutete ein Ausschluss aus der Gemeinschaft Verderb und Tod.

Wir lernen bereits als kleine Kinder uns anzupassen, damit wir nicht ausgeschlossen werden und damit wir Schutz und Geborgenheit

Klarstellung

Ich möchte hier etwas klar stellen. Hilfsbereit zu sein und Dinge für andere Menschen zu tun, positives zu bewirken, auch für die Umwelt, Freunde etc. sind edle, wertvolle, berechtigte und erstrebenswerte Gründe.

Wenn ich davon spreche, dass du unbedingt tun musst, was du wirklich willst, meine ich die „größeren“ Dinge. Ich spreche von deinem Leben als Ganzes, von deiner Lebensweise, deiner Arbeit, deiner Beziehung etc.

Lebst du im Einklang mit dir selbst, mit deinen inneren Vorstellungen, Bedürfnissen und Wünschen oder gibt es einen Konflikt?

Wenn du dich dauernd verbiegst, um andere „ruhig zu stellen“, um andere glücklich zu machen oder einfach, weil du da so „reingerutscht bist“, dann sind diese Gründe ungesund, und führen zum Ausbrennen und Frust.

Sie haben keinen Wert und sind im besten Falle eine Verschwendung.

Du verschwendest dein Leben.

Und das Leben kannst du mit nichts kaufen!

 

Übung 3 – WAS WILL ICH WIRKLICH? – Spaß, Langeweile und die Zukunft

Das Arbeitsblatt kannst du in der kostenlosen Bibliothek herunter laden. besteht hauptsächlich aus Fragen. Die Antworten werden dir wichtige Infos und Hinweise geben, damit du herausfindest, was du wirklich willst.

Lade dir bitte das Arbeitsblatt herunter, nimm dir Zeit und bearbeite die Aufgabe in Ruhe.

Vieles liegt so weit zurück, dass du vielleicht eine Weile brauchen wirst, um dich daran zu erinnern.

Besonders wichtig sind Erinnerung aus der Kindheit. Wir sind in dieser Zeit noch eher mit uns selbst verbunden, mit unserem Herzen, mit unserem „unverfälschten Wollen“.

Die drei Hauptfragen sind:

Was hat dir Spaß gemacht?

Was hat dich gelangweilt und was hast du gehasst?

Was willst du noch erleben und erlernen?

Viel Freude auf deiner Entdeckungsreise:-)

 

Dein Fazit: WAS WILL ICH WIRKLICH?

Was sind deine Erkenntnisse aus den Übungen?

Schreibe sie bitte auf. Systematisiere sie.

Der nächste wichtige Schritt ist die Umsetzung. Mache dir eine Art „Projekt-Planung“ mit konkreten Aufgaben, Schritten und Terminen.

Nur so kannst du sicher sein, dass du wirklich aus den Erkenntnisse profitierst und sie umsetzt.

Viel Freude damit:-)

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